Erste Ausbeute!

HERTHA vs. WERDER

10.09.17 17:19 (1:1)

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Dennoch wird der langersehnte erste Zähler eingefahren, auch wenn wir über ein heutiges Remis bei Tante Hertha nicht hinauskommen. Hingegen warten die Hauptstädter seit acht Partien gegen die Green-White-Pride auf einen Sieg. Geht doch. Delaney drückt in der 59. Spielminute die Kirsche zum verdienten Ausgleich in die Maschen. Am kommenden Weekend hält  Schlacke Einzug in unser Refugium. Den kaputten Knappen werden wir zeigen, wer an der Weser regiert. Weiter so, Boys!

Ein nicht ganz gewohntes Bild gegen Bayern!

WERDER vs. BAYERN

26.08.17 17:31 (0:2)

Am Ende leuchtet ein versöhnliches 0:2 von der Anzeigentafel am Weserstrand. Wir pusten durch, inhalieren ein letztes Schlückchen Haake Beck auf unseren Sitzen und sinnieren. Einerseits ein positives Zeichen, dass unsere Abwehr durchaus nicht mehr so löchrig, wie in der abgelaufenen Saison daherkommt. Auf der anderen Seite jedoch hofft das Werderherz ein jedes Mal wieder auf eine Glanzleistung gegen den FCB. Wie einst in unserer Meistersaison 2004 das 3:1 mit Klasnic, Micoud und Ailton. Träume. Schöne Träume. Aber irgendwann wird es wieder an der Zeit sein. Mit Sicherheit. Ein echtes Weserwunderherz gibt nicht auf. Werder vor, noch ein Tor!

Ärgerlich!

HOFFENHEIM vs. WERDER

19.08.17 17:19 (1:0)

Verpokert! Mit einer sattelfesten Abwehr hält Grün-Weiß den Punkt fest. Allerdings nur bis zur 84. Minute und das Remis ist dahin. Verdammt. Durch einen gegnerischen Glückstreffer á la Flipperautomat made in Vegas zippt die Kugel kurz vor Schluss in die Maschen. Nicht zu fassen. Somit verlassen wir das Kraichgauer Gefilde mit gesenkten Häuptern und freuen uns auf das erste Heimspiel im Wohnzimmer an der Weser. Auch wenn die Ernte gegen die Münchener wohl eher auch nicht feudal ausfllen wird. Anyway, Mund abputzen und weiter, wo die Weser einen großen Bogen macht!

Endlich rollt die Kugel wieder!

WÜRZBURG vs. WERDER

12.08.17 22:34 (0:3 / DFB Pokal 1. Runde)

Juhu, das Warten auf den ersten offiziellen Anpfiff und die neue Spielsaison hat um Punkt 20:45 Uhr ein Ende. Endlich! Erleichterung in der trostlosen Fußballseele. Das Kribbeln kann beginnen und die Jungs in Grün-Weiß dürfen uns wieder mit exzellenter Fußballkunst überzeugen. Die Grasnarbe ist frisch gefönt, knüpfen wir einfach dort an, wo wir im Mai aufgehört haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass auch heuer wieder neue Weserwunder im Drehbuch stehen. Selbst wenn die Mannschaft unter Nouri ziemlich auf links gezogen wurde, etliche unbekannte Namen im Kader auftauchen, dürfte mit Sicherheit wieder für Spielfreude gesorgt sein. Frei nach dem Motto „Wo die Weser einen großen Bogen macht, wo das Weserstadion strahlt in neuer Pracht, wo man trägt die allerschönsten Spiele aus, da ist Werder Bremen, da sind wir zuhaus!“ Somit ist auch selbst die weite Anreise zu den Würzburger Kickers, Austragungsort heutiger Abend Offenbach, kein Problem. Im Gegenteil. Eine Horde in grün-weiß vermengter weserwunderlicher Klamotte zieht im vertrauten Tross in das von Bäumen umringte Sparda-Stadion und verwandelt umgehend das weite Rund in ein heimisches Fahnenmeer. Etwaige Statistiken zu diversen Erstrunden-Niederlagen der letzten sechs Jahre und weitere unwichtige Berichterstattungen sowie Mutmaßungen sind hingegen wie weggeblasen. Das mitgebrachte Haake-Beck in der linken und den Werderschal fest in der rechten Hand umklammert ersehnen wir den Anpfiff. Der Puls steigt und der Schiedsrichter pfeift. Schnell unterstützen wir die wohlige Atmosphäre mit ein paar Schlückchen des mitgebrachten Gerstensaftes und bewundern unsere in komplett weiß getünchten Mannen. Stumm summen wir: „Grün wie Gras und weiß wie Schnee, das ist unser SVW“... Währenddessen suchen wir nach einer Lücke der gegnerischen Abwehr. Neuzugang Augustinsson von links mit einem strammen Schuss von der Strafraumkante. Mehr und mehr übernehmen die Bremer die Initiative und legen sich den Gegner langsam aber sicher zurecht. Immer wieder Augustinsson. Bis kurz vor Schluss der ersten Hälfte weiter nichts Nennenswertes außer einer Sehenswürdigkeit unseres Tschechen Selassie, der das Leder volley aus zehn Metern auf den Kasten bringt und der Kickers-Torwart in letzter Sekunde auf der Linie pariert. Nun ja, träumen wir Zu Beginn der zweiten 45 Minuten legen unsere Jungs gleich wieder den Vorwärtsgang ein. Die lohnende Ausbeute: In der 50. Minute schlägt das Leder ein. Jawoll! Veljkovic aus rechtem Halbfeld mit einer an und für sich angedachten Flanke, die sich zur Bogenlampe entwickelt. Zack. Exakt im rechten Winkel des Würzburger Tores schlägt sie ein. Was für ein krummes Ding! Egal, wie sagt man so schön: Einmal gerade, einmal krumm. Das ist die Führung, geht doch! Mit Selbstvertrauen eine souveräne Kombination between Kainz und Kruse (KK wie einst Klose und Klasnic) und Deckel drauf. 2:0. Das Haake Beck ist unterdessen auf Ibiza-Temperatur, schmeckt trotzdem fantastisch. Kaum abgesetzt, rappelt es erneut im Netz. Der gegnerische Torwart beseitigt letzte Zweifel am Bremer Sieg und spielt einen mehr als riskanten Pass. Eggestein spitzt dazwischen und schiebt freistehend trocken ins Tor. 77. Minute, seventy seven und durch das Thema. Auch wenn im Pokal alles möglich sein sollte, heute nicht! Dies lassen wir uns nicht mehr aus der Hand nehmen. Knockout, Spielende, das wird eine lustige, lange Rückreise. Doch lang ist bekanntlicher Weise gut. In diesem Sinne: Lebenslang grün-weiß!

 

 

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