DAS SPIEL IST AUS, DER DINO RAUS, APPLAUS!

MAINZ vs. WERDER

12.05.18 17:27 (1:2)

Es ist vollbracht. Endlich! Der 12. Mai 2018 wird als äußerst positives Datum in das Tagebuch der grün-weißen Gefolgschaft eingetragen. Mit heutiger Notiz hat das jahrelange Herumkrebsen des Fußballclubs von der Elbe ein verdient jähes Ende gefunden. Ab in die Zweitklassigkeit! Mit Erleichterung und maximaler Freude begleiten am heutigen Tage sämtliche eingefleischten Werderaner den Gang der H*V`ler in die 2. Bundesliga. Vergnügt drücken wir für die Rothosen den Fahrstuhlknopf ins Unterhaus. Parallel schwingen wir den Rührstab, backen ein paar Absteiger Kuchen (Aufschriften könnten lauten: "Dino-Down-Kuchen" oder "Elendig & Endlich") als Geleit und gönnen uns dabei so einige Tassen Prickelbrause oder kühlem Blonden. Herrlich! Eine Genugtuung sondergleichen, dass es die an Überheblichkeit kaum zu übertreffenden Fans aus Hamburg schließlich erwischt hat. Fazit: Mindestens 1 Jahr Ruhe vom arroganten und pöbelnden Mob an der Müllverbrennungsanlage zu Stellingen.

Umso nebensächlicher fällt unser eigenes Resultat gegen Mainz heute aus. Nichts desto trotz schließen wir das diesjährige Saisonkapitel mit einem höchst erfreulichen Erfolg in der Kanevalshochburg. Durch eine ansprechende Leistung sowie ein Quäntchen Fortune bringen wir das Ding nach Hause. Die Viererkette mit Friedl und Langkamp, die Front mit Kainz, Kruse und Rashica verrichten unter frühsommerlicher Sonne einen ordentlichen Job. Zwischendurch scheint es, dass sich alle Parteien mit einem Remis abfinden, doch abschließend macht keiner die Rechnung mit Selassie. Der Tscheche, 10 Minuten vor Schluss, mit präzisem Einnicken in die Maschen bringt letzten Endes die Vollendung zu grünen Nebelschwaden, als auch 42 Punkten und Platz 11 in der Abschlusstabelle.

Eine überaus interessante Saison ist abgeschlossen, Höhen und Tiefen, wie gewohnt, vertreten. Das ist auch gut, so bleibt es aufregend, das ist Fußball. Die Leidenschaft ist ungebrochen, das Runde muss nach wie vor ins Eckige und das Spiel ist erst aus, wenn der Schiri pfeift. Mit letztem Absatz zahlen wir nun eine gehörige Summe ins Phrasenschwein und warten, was die Sommerpause an Transfers und Neuigkeiten rund um unser Wohnzimmer am Osterdeich hervorbringt. In diesem Sinne: Lebenslang grün-weiß!

CIAO, JUNO!

WERDER vs. LOSERKUSEN

06.05.18 20:26 (0:0)

Alles hat ein Ende, nur die Wurscht hat zwei. Mit schwerem Herzen sagen wir Goodbye, Juno! Ein Werder-Treuer der vergangen sechs Jahre verlässt das Weserstadion. Alle Augen sind noch einmal auf den Austrianer gerichtet, somit verliert sich das heutige Match gegen die seinerzeit von Christoph Daum geprägte Vizekusen-Mannschaft fast in Vergessenheit. Am Ende steht ein torloses Remis zu Buche, welches aber ohnedies unter dem Motto: "Am heutigen Tag stehen wir auf die Eintracht" (3:0 vs. H*V, Anm. d. Red.) eh auch zur Nebensache wird. Ergo: Der nächste, letzte Spieltag dieser Saison bringt wohl endlich und hoffentlich das ersehnte Resultat, dass die Schwarzweißblauen aus der verbotenen Stadt gegen St. Pauli mal richtig eins aufs Dino-Dead-Dach kriegen. So, wir haben fertig.

PAVLENKA!

WERDER vs. DORTMUND

29.04.18 20:26 (1:1)

Keine Frage, unser Tormann macht den Unterschied. Der Tscheche im Werder-Dress hält so einige Male in Weltmeistermanier und sichert unseren Akteuren einen schmeichelhaften Punkt. Die Hummeln aus dem Pott hingegen verzweifeln schier an Latte, Pfosten und eben Pavlenka. Das bedeutet, dass die grün-weiße Macht von der schönen Weser seit nunmehr Oktober 2017 im eigenen Hause ungeschlagen ist. Herrlich!

MIT LEERER HAND VOM SCHWABENLAND!

STUTTGART vs. WERDER

21.04.18 17:28 (2:0)

Es gibt Spieltage, die sollte man tunlichst rasant vergessen. Der 30. gehört in dieser Saison dazu. Ergo ruhen die weiteren, mehrfach erwähnten, Hoffnungen aller Richtungen auf kommendem Weekend. Wie schallt es 1986 so schön: "It`s the final countdown..."

SCHON IN ORDNUNG!

WERDER vs. RED BULL

15.04.18 19:57 (1:1)

Akzeptabel und leistungsgerecht. Insbesondere unter der Prämisse, dass an diesem Wochenende weitaus weitreichendere Entscheidungen auf dem Speiseplan stehen. "Lupoburgo" (Wolfsburg) hat den Abstand zum HIV um einen Zähler vergrößert und im Montagsspiel kann Mainz mit einem Dreier das rettende Ufer für den taumelnden Dino auf acht Punkte hochziehen. Damit wäre wohl alles gesagt für die verbleibenden vier Spieltage. Ergo versprüht ein Remis unserer Werderaner gegen den amtierenden Vizemeister Leipzig absolut keine schlechte Laune. Countdown in der Mission "Dead-Dino"...

SPIELTAG ZUM VERGESSEN!

HANGOVER vs. WERDER

06.04.18 22:38 (2:1)

Fußballtechnisch durchaus eines der Wochenenden zum "Aus-dem-Kalender-streichen". Insbesondere, dass HIV höchst unerwartet gegen Schlacke drei Punkte holt. Das trübt die Stimmung im Wesentlichsten. Ansonsten verschwenden wir obendrein nicht viele Worte zum Gastauftritt in Hangover. Schließen wir einfach mit den Worten eines Dragoslav Stepanovic, "Lebe geht weiter". In diesem Sinne, der verspätete Osterwunschzettel für kommenden Spieltag: Mainz gewinnt, Hoffenheim gewinnt. Und Werder sowieso ;-)...

KÄPTN FLUTSCHFINGER UND DREI OSTEREIER IM NETZ!

WERDER vs. FRANCOFORTE

01.04.18 17:28 (2:1)

So macht Ostern Spaß! Unter herrlicher Ostersonne geht das Punktesammeln genüsslich weiter. Es mundet wie eine Ansammlung Lindt-Eier, die langsam auf der Zunge zergehen. Mit Blick auf die Statistik, heute inzwischen das fünfte Spiel in Folge ohne Niederlage, 13 Punkte daraus, und das ist wahrlich kein Aprilscherz. Hammer, Grün-Weiß! Gegen Champignons-Liga-Aspirant Frankfurt legt Austrianer Juno mit einem satten Schuss ins Tor gut los, definitiv der Baustein heutiger Jubelarie nach Matchende. Auch wenn temporär die Hessen ausgleichen, wieder einmal in unserer typischen Schlafphase nach Wiederanpfiff, lassen wir die Zügel nicht aus der Hand. Typisch auch, dass die Schlussphase wie eh und je wieder deutlich uns Werderanern gehört. Somit auch nur logisch, dass der Torhüter der Gegenseite in der 80. Minute einen Eis-Klassiker der 80er-Jahre aus dem Ärmel schüttelt und durch die Finger flutschen lässt. Drin das Osterei, ei, ei, ei, da reichen wir uns am besten noch `ne Tasse Eierlikör...

SCHNAPP! BELFODIL, UNSER ALGERISCHES KROKODIL!

AUGSBURGER PUPPENKISTE vs. WERDER

17.03.18 17:25 (1:3)

Eine feine Auswärtsmahlzeit an diesem herrlichen Sonnabendnachmittag unter der Sonne zu Augsburg. Belfodil schnappt schnell und unerwartet zu. In der 4. und 40. Minute, zack, zack. Die Anzeigentafel leuchtet für uns Mitgereiste ein erheiterndes 0:2 in unsere grün-weiße Kurve. Chancen auf weitere Zugriffe sind reichlich vorhanden, doch der K.O.-Biss bleibt aus. Als des Krokodils Kopfball nach dem Seitenwechsel noch auf der Linie geklärt wird und der gegnerische Torwart eine von Eggestein abgefälschte Bogenlampe so eben an die Latte lenken kann, wittert der Gegner Morgenluft. Folge: In der 63. fällt der Anschlusstreffer. Pavlenka bewahrt unsere am heutigen Tag tierisch gut aufgelegten Mannen vor dem Remis und ebnet den Weg zum Sieg, ehe unser bissiges Krokodil in der 82. mit Vorlage auf Kruse und dessen glorreicher Vollendung den Deckel auf den Käfig bringt. In diesem Sinne, bleiben wir scharf und hungrig! 

3 x M = 3 x P!

WERDER vs. KÖLLE

12.03.18 22:31 (3:1)

Milos, Milot und Maximilian sorgen für den Budenzauber auf heimischer Grasnarbe und lassen unsere Grün-Weißen-Wonderwall-Herzen mächtig hüpfen. Die Karnevalsjecken beginnen forsch und mit klarem Zug zum Tor. Unser geliebter Pizarro, in ungewohnt fehlfarbigem Dress, mit gewohnt gekonnter Ballsicherheit und zwei Warnschüssen zu Beginn der Partie. Erster Torschuss der Hausherren dann in der 29. durch Kruse. Harmlos. Viel geht auf beiden Seiten nicht. So muss ein Standard her: Ecke Juno, von Beginn an heute dabei, Vejlkovic aus kurzer Distanz zum Goal. Rashica kann kurz vor der Pause noch auf 2:0 ziehen, sein Abschluss aus kurzer Distanz erhält die Note Mangelhaft. Pause, Haake Beck. Nach dem Wiederanpfiff sind die Rheinländer verdächtig am Drücker, unsere Mannen irgendwie noch in der Kabine. In der Folge eine Peruanisch-Japanische Koproduktion: Piza auf Osako, 53. Minute 1:1. Ist doch nicht wahr, oder? Missstimmung im Kopf, Belohnungssaft in der Kehle. Unser Zweifel an der Partie hält nicht lange, zum Glück, kurzes Schütteln nach dem Gegentreffer, Zielwasser und zack, Kainz auf Rashica und der alte Vorsprung nach knackigen 5 Minuten wieder hergestellt. Wars das? Nicht ganz, Köln gibt nicht auf, will mehr. Dann die Riesenchance durch Piza, frei vorm Kasten, nickt ein, knapp rechts an den Maschen vorbei. Auf unserer Seite Dänen-Delaney und Belfodil, unser algerisches Krokodil, kurz vor Ende mit Chance zur Entscheidung. Diese besorgt dann Eggestein, das dritte "M" im Bunde, als die Turmuhr bereits die Neunzigste ausweist. Schlusspfiff, Sieg, Sieg. Und noch einmal: Pizarro, oh oh, Pizarro, oh, oh, oh, oh... Ein Bombenabend. Einziger Wehrmutstropfen vielleicht: Köln kann den verhassten Dino nicht auf den letzten Platz kicken ;-) Anyway, dann eben in der nächsten Spielrunde....

REIFE LEISTUNG IM SCHNEETREIBEN!

GLASBACH vs. WERDER

02.03.18 22:28 (2:2)

Was für eine Aufholjagd, Ende gut, alles gut! Trotz trotteliger Gegentore und einer frühen Schieflage in Form eines 0:2 ein überaus passabler Einstand unserer Mannen in den 25. Spieltag. Zudem mit Austrianer-Neuzugang Marco Friedl junger, frischer Wind in der Abwehrkette. Die erste Halbzeit kriegen unsere Werderaner jedoch keinen Zugriff auf die Glasbecher, zu viele Räume werden im Mittelfeld überlassen. Kohfeldt beginnt mit einer Fünferkette, ungewohnt, wird aber schnell eines besseren belehrt, dass das nicht funktioniert. Die Belohnung der Umstellung erfolgt in der 59. durch Dänen-Delaney und 19 Minuten später durch Johannsson. Ausgleich! Es sind nur noch 12 Minuten zu gehen, die Macht von der Weser setzt auf Sieg. Doch das Spiel hat nur 90 Minuten und so bleibt es beim Remis. Alles prima. Lehnen wir uns nun zurück und schauen einfach, was die Konkurrenz ab morgen dann so unternimmt. Wo die Weser einen großen Bogen macht!

DINO DOWN, KNIE NIEDER!

WERDER vs. HIV

24.02.18 17:31 (1:0)

Yes, yes, yes, yes, yeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeees! Oh, wie ist das schön, oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehn, so schön, so schöööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööön! :-) Schwaches Spiel, große Emotionen. Einerlei, Hauptsache drin das Osterei. Um sich voranzukämpfen, darf man auch mal dreckig gewinnen. Am Ende zählt der Sieg. Trotzdem, eine immens zähe Angelegenheit heute. Das Bier im Hals stockt genauso, wie die Kombination auf dem Rasen. Es geht nicht viel zusammen: Fehlpässe, völlige Verunsicherung, man merkt, dass einiges auf dem Spiel steht. Nicht schön anzusehen, was geboten wird. Da sind die Leuchtraketen aus dem Gästeblock schon erhellender. Doch mehr als ein paar Fehlzündungen haben die Kandidaten unterm Dach der Westkurve nicht drauf. Unsere Antwort kommt da schon treffender, als Explosion, in der 87sten, als Belfodil, unser algerisches Krokodil, oder eben auch ein Bein der Rothosen, das Spielgerät über die Linie drückt. Das Schiffshorn ertönt und ganz HB tanzt den Wiedener. Und jetzt? Jetzt tanzen wir eine Woche durch, was soll´s ;-) ...

DAS GROSSE KRIBBELN!

WERDER INTERN

23.02.18 11:01

One day left, eine schlaflose Nacht, es geht bald los. Unter dem Motto "Schwächeln verboten" steigt am morgigen "Feier-Abend" das Aufeinandertreffen mit den Abstiegskickern ( -> In diesem Jahr aber wirklich und endgültig und nicht reversibel durch etwaige Schiedsrichterentscheidungen in der 88. Minute, durch nachstehende Videobeweise oder was auch immer....!! <- ) von der Elbe. Auch wenn die langersehnte Jan Delay - Hymne noch nicht veröffentlicht ist, singen und tanzen wir die Rothosen morgen mal so richtig aus. Samba an der Weser und tschüss! Es muss gelingen, es wird gelingen, oh weh, hätten wir doch bloß eine Glaskugel, in der es schon grün-weiß-victory-mäßig schimmert. Anyway, die Bilanz der seit Dekaden stärkeren Nordmacht sollte weiterhin erhalten bleiben und ein gerechter Abstand von 9 Punkten am Ende des Tages zum taumelnden Dino auf der Tabelle leuchten. In diesem Sinne: Weserpower vom feinsten und von der ersten bis zur neunzigsten Minute  morgen volle Konzentration bis in die Haarspitzen. Werder Bremen! Werder Bremen! Werder Bremen!

POSITIV SEHEN!

FREIBURG vs. WERDER

17.02.18 17:28 (1:0)

Betrachten wir die Situation heute mal aus einem anderen Blickwinkel. Okay, im Breisgau zu verlieren ist in dieser Situation recht ungünstig, was uns aber freudig stimmt, ist die Tatsache, dass der HIV eine erneute Schlappe eingefahren hat. Zuhause gegen Loserkusen den nächsten Klopfer auf die Mütze, sodass aller Voraussicht nach und hoffentlich und endlich und bitte, bitte, bitte in dieser Saison der f***ing Dino wohl verdientermaßen in die Knie gehen wird. Nach all den Jahren der verdammten Krebserei und des unverschämten Glücks muss der Fußballgott nun wahrlich ein Einsehen mit der Mannschaft von der Elbe haben. Basta! In diesem Sinne erwartet die Weserwunder-Front, das Osterdeich-Refugium, die Ostkurven-Präsenz und wahrlich ganz Bremen die Stellinger-Müllverbrennungskandidaten zum finalen Dolchstoß am kommenden Sonnabend. Grün wie Gras und weiß wie Schnee, Du wirst es machen, wunderschöner SVW!

DOPPELKAINZ, BIG POINTZ!

WERDER vs. GOLFSBURG

11.02.18 19:58 (3:1)

So macht Werder Bremen wieder Spaß. Ein fabelhafter Fußballabend im heimischen Wohnzimmer. Das Gefühl, dass ein neues Zeitalter beginnt. Schnell Revue passieren lassen, Schlacke, Loserkusen und Golfsburg, drei Partien mit enormer Spielkraft. Nahezu sorgenfreier Spielfreude und Kombinationsartistik. Gigantisch! Wir ziehen den K-Joker und die komplette Mannschaft lässt sich positiv anstecken von Kohfeldt, Kruse und Kainz. Zack. Heute ein extrem wichtiger Schritt im Abstiegskeller, 3:1, die direkte Konfrontation mit den stumpfzahnigen Wölfen. Eine erste Halbzeit erneut mit Gewicht, trotz eines Monsieurs Aytekin an der Trillerpfeife, der genau betrachtet nicht unbedingt immer zu Gunsten der Bremer Seite entscheidet. Subjektive Sichtweise, however, unsere Kollegen im weiten Rund an der Weser sehen das ähnlich. Doch unsere Power nach den letzten glänzenden Auftritten ist ungebremst. Demnach muss an dieser Stelle auch nicht weiter in die Tiefe des Matches eingetaucht werden. Sonnen wir uns in drei Punkten, einer somit herrlichen Woche und freuen uns auf die nächste Partie gegen Freiburg. Sonnabend halb vier, gleiche Welle, gleiche Stelle und die nächsten BIG POINTS!

30 MINUTEN VOM ANDEREN STERN!

LOSERKUSEN vs. WERDER

06.02.18 22:49 (4:2 / DFB Pokal Viertelfinale)

Ein unglaublich imposantes Werder Bremen. Zumindest in Hälfte eins. Die Gästekurve ist kaum bezogen, die Plätze gerichtet und schon steht es 2:0. Für den Meister von der Weser. Unglaublich, was für Szenen, was für Kombinationen. Frei nach dem Motto "Hacke, Spitze, 1,2,3". Kainz und Kruse, in memoriam Klose und Klasnic, K&K, mit ansehnlicher Leichtigkeit. Der Ball läuft durch unsere Reihen, wie das Olivenöl über den Salat. Hammer! In diesem Moment verinnerlichen wir, verstärkt sich das Feeling, dass unsere Mannschaft mit einem Abstieg nichts mehr am Hut haben wird, sollte dieses unheimlich, wahrlich unheimlich, ansehnliche und effektive Spiel sich die restlichen Partien bis zum Saisonende hinziehen. Wir trauen unseren Augen nicht, kriegen das Grinsen nicht aus dem Gesicht. Ein bisschen nagt die Tatsache am Gemüt, dass es sogar schon 0:3 von der Anzeigentafel des Schuhkartons zu Leverkusen hätte herunterleuchten müssen. Nun ja, wollen wir mal nicht überheblich werden. Obwohl dies sind spielentscheidende Dinge, die vielleicht auch in den Köpfen einiger Spieler sich ausbreiten. Ruck zuck liegt man wieder hinten, passt man nicht auf. Ein kalter Schauer erfasst unseren Nacken, das Anschlusstor der Pillendreher fällt. Wir realisieren, dass nun alles wieder offen ist. Die psychische Motivation auf der Gegenseite sich schlagartig durch die Haarspitzen eines Bellarabi und Brandt schlängelt. Dann geschieht das längst Vorhergesehene, nicht erhoffte. Der Ausgleich. Wir drehen ab. Verschwinden in die Katakomben der schnöden Stadionmauern und schmollen. Verflixt, das wars jetzt. In der Tat, ein weiterer Treffer gelingt uns nicht. Im Gegenteil. Leverkusen legt uns noch zwei Kirschen ins Netz. Hervorragend. Es hatte so schön begonnen und ist jetzt im Eimer. Doch eines haben wir heute Abend gewonnen: Den Glauben an die Mannschaft, die Emotion, die Leidenschaft, das Tempo, für den SVW, für die Nr. 12. THE PRIDE 2 B GREEN-WHITE!

DANKESCHÖN, FUSSBALLGOTT!

SCHLACKE vs. WERDER

03.02.18 17:31 (1:2)

Irgendwann ist auch ein Werder Bremen mal wieder dran mit dem Quäntchen Glück. Der 21. Spieltag bringt unerwartete Ergebnisse ans Licht. Mittendrin unsere Kicker in Grün-Weiß, die für den Werder-Wahnsinn am heutigen Nachmittag verantwortlich sind. Hammer. Dennoch, viel zu früh gelangen wir ins Hintertreffen. Wie so oft. 24. Minute, ein unerwarteter Patzer unseres Schlussmannes, dem das Spielgerät unglücklich durch die Pfoten rutscht. Ärgerlich, sind wir doch eigentlich gut drin im Match. Doch augenscheinlich bewegt uns der Rückstand nicht sehr, munter spielen wir unseren Stiefel runter. Souverän, selbstbewusst. Die Frage steht jedoch immer noch im Raum: Wer soll die Tore schießen? So wenig wie noch nie in 20 Partien stehen aktuell zu Buche. Gerade einmal 16 an der Zahl. Äußerst mager. Anyway, der Wille ist da, energische Zweikämpfe, viele Wege, vielleicht ergibt sich irgendwann eine Lücke vorm Strafraum. Leider jedoch nicht mehr vorm Kabinengang. Die erste Halbzeit endet in Rückstand. Rashica, der Neuzugang geht, Johannsson kommt. Das Heft wird nun zusehends abgegeben, Schlacke nimmt sogar einen Gang raus und wir lassen gewähren. In der 71. kommt Austrianer Juno auf den Platz. Die letzte Viertelstunde bricht an. 1:9 Torschüsse sprechen nicht unbedingt von Zuversicht. Schlacke gelb-rot, Freistoß Werder halbrechte Position, 25 Meter. Der Knappen-Tormann nimmt sich ein Beispiel an Pavlenka und lässt einen Ball ungelenk abprallen, Johannsson, Nachsetzer Kruse, drin die Murmel. Ausgleich! Nun ist die Partie ein rassiger Schlagabtausch, Innenpfosten Schlacke, Werder trotzdem am Drücker. Drei Minuten obendrauf. Nachspielzeit ist um, letzter Angriff, Johannsson mit gigantischem Lupfer, die Abwehr der Blauen macht den "Guck-In-Die-Luft", Eggestein durch die Hosenträger vom Schlussmann, Juno mit "Ben-Johnson-Sprint" drückt letzten Endes den Ball in die Maschen. What a finish! Totenstille in der Veltins-Arena, oder wie auch immer das Ding heißt. Für uns heißt es am heutigen Nachmittag nur eines: S I E G !

KOSOVO-KICKER!

WERDER INTERN

31.01.18 14:01

Nun also doch noch eine Verstärkung an der zuletzt schwächelnden Front. Milot Rashica von Vitesse Arnheim kommt für eine beträchtliche Summe an die Weser. Hoffen wir inständig, dass der einundzwanzigjährige Bursche über den rechten Flügelsturm für viel Wirbel sorgt und so manche Kirsche im gegnerischen Netz unterbringt. Kolportierte 7,5 Mio sind ein hohes Wagnis für einen mehr oder weniger No-Name-Kicker. Volle Kraft voraus also und auf Schlacke nach gefühlt hundert Jahren mal etwas Zählbares an den Osterdeich bringen. Anyway, ein Wiedersehen mit Naldo ist die Reise am Sonnabend allemal wert. In diesem Sinne, einen frohen Mittwoch und nur noch dreimal schlafen, dann gilt es...

ENTSCHIEDEN ZU WENIG!

WERDER vs. TANTE HERTHA

27.01.18 20:18 (0:0)

Ein jämmerliches und torloses Remis gegen die Hauptstädter ist in dieser Situation einfach keine zufriedenstellende Ausbeute. So wird das auch mit dem Klassenerhalt nur ein Schuss in den Ofen. Aber wer soll die Tore schießen? Völler? Bode? Meier? Neubarth? Reinders? Rufer? Klose? Klasnic? Ailton? Pizarro? Alle nicht mehr da. Es ist an der Zeit, dass etwas passiert, Alarmstufe rot, höchste Eisenbahn. Grün wie Gras und weiß wie Schnee, das ist unser SVW!

NIX IS FIX IN MUC!

BAYERN vs. WERDER

20.01.18 17:19 (4:2)

Wie in den vergangen 17 Pflichtspielen gegen die Übermacht gibt es auch heuer keinen Ertrag in der Allianz-Arena. Anyway, in der kommenden Woche gegen Tante Hertha fahren wir die erste Ernte rein...

WEITER AUF RELEGATIONSKURS!

WERDER vs. HOPPENHEIM

13.01.18 17:18 (1:1)

Endlich. Das Warten hat ein Ende, die Vorfreude auf dem Höhepunkt. Das heimische Weserstadion ist geputzt und kann nach einigen Wochen Weihnachtspause wieder betreten werden. Rasenduft á la frisch gemäht, Bratwurst- und Bierdunst in der Luft. Füßekribbeln. Mit voller Kraft in die Rückrunde. Pünktlich um halb vier ertönt der Pfiff, auf geht´s. Hoppenheim ergibt sich heute die Ehre und lässt uns in der ersten Hälfte gewähren. Das Hausherren-Team ist ausgeschlafen und wach, Räume werden gekonnt eng gemacht, obgleich auf Seiten der Gäste bis jetzt noch die höhere spielerische Qualität auszumachen ist. Dreißig Minuten vergangen, sehr ausgeglichen die Partie, Werder Bremen aggressiv am Mann. Die Kugel rollt allerdings noch nicht so ausgereift durch unsere Reihen. Im Schnitt fallen mindestens drei Tore bei Spielen der heutigen Ansetzung. Bis dato noch nicht viel zu sehen davon. Dann der Schreckmoment. Sieben Minuten vor der Pause führt der sechste Eckball der Gäste zum schmerzvollen Gegentreffer. Die Quittung dafür, dass wir in den letzten Minuten die Zügel haben schleifen lassen. Verdammt. Etwas Zählbares bringt auch die kleine Drangphase gen Ende der ersten Spielzeit nicht, sodass es mit Rückstand in die Katakomben geht. In Durchgang zwo spielen wir auf die Ostkurve zu. Klasse. Die "Green-White-Wonderwall" steht wie eine polierte 1. Wechsel in der 57. Minute: Gondorf für das algerische Krokodil, heute mit ein paar Gelegenheiten, aber wieder nicht gebissen. Werder Bremen bis dato nach Wiederanpfiff klar die bessere Mannschaft, spielt aber zuweilen einen Tick zu hektisch. Die Kraichgauer versuchen währenddessen das Tempo aus der Partie zu nehmen. Vergebens, in der 63. der verdiente Ausgleich. Yes! Eckball, Selassie, kurze Distanz, Kopf, drin. Keine zwei Minuten darauf sichert uns Pavlenka den erneuten Rückstand. Fingerkuppen-Bombenparade! Durch den Ausgleich haben unsere Jungs Blut geleckt und drücken nach vorne. In der 72. die verdiente Doppelchance, ein regelrechtes Flipperspiel zwischen den gegnerischen Stangen. Das glückliche Ende durch Schienbein und Pfosten verhindert. Autsch! Das Spiel ist nun mehr als offen, alles kann passieren. Leider passiert nichts mehr. Auch Johannsson für den schwachen Kainz bringt keine Freude mehr. Ende Gelände, Raunen im weiten Rund. Wir treten auf der Stelle, der Relegationsplatz fest gebucht für Werder Bremen. Und jetzt zu den Bayern. Prost, Mahlzeit!

SUPERREKORDSERIEIMPOKALHÄLTWIEEINEGLATTE1!

WERDER vs. FREIBURG

21.12.17 20:29 (3:2 / DFB Pokal Achtelfinale)

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, der Pokal ist ein Bremer! Sicherlich ist dieser Slogan anwendbar wie das tägliche Horoskop, obgleich es zur heutigen Partie auch einfach passt. Ungeachtet dessen geht die in der DFB-Pokalgeschichte einmalige Serie weiter. Kaum zu glauben, dass sich seit, aufgepasst: 1988!!!, sämtliche Clubs im Weserstadion die Zähne ausbeißen. Nichts zu machen und nichts daran zu rütteln, nicht annähernd. Werder Bremen auf eigenem Terrain unschlagbar seit sage und schreibe 37 Partien. Atempause, genießen. Das Drehbuch von heute ist schnell studiert: Belfodil und Kainz ziehen innerhalb der ersten zwanzig Minuten auf 2:0 hoch. Unser Ehemaliger, Petersen, per Elfer zum Anschluss, während die Turmuhr die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit einläutet. In Hälfte zwei stellt Bargfrede mit sattem Schuss, 69. Minute, den alten Torabstand wieder her. Drei Minuten vor der Sendepause dann der obligatorische Anschlusstreffer der Gäste, das gewohnte Zittern als Nachspeise. Doch der Breisgau ist platt und kann den ohnehin sicher geglaubten Sieg am heutigen Abend nicht in Frage stellen. Am Ende heißt es erneut: Game, Set and Match, Aufstehen und Applaus: Werder. In diesem Sinne eine fröhliche gute Nacht und eine angenehme grün-weiße Weihnachtszeit. Wir sind Werder Brem, grün-weiß das Emblem, der Meister von der Weser, ein Phänomen!

WIE BESCHEUERT MUSS MAN SEIN!

WERDER vs. MAINZ

16.12.17 17:16 (2:2)

Bis zur 93. Minute weist die Headline dieses Berichtes noch den Titel "Mainz, wie es verstummt und heult" aus. Da lässt sich ein Werder Bremen mit Beginn der 70. Minute noch die Butter vom Brot nehmen, zwei Gegentreffer einschenken und die gesamte Betrachtung des Spiels fällt ins Negative. Wie aus dem Nichts, alles zunichte. Darüberhinaus das Ausgleichstor zu einem der ärgerlichsten Endergebnisse aller Zeiten ganze drei Sekunden vor Schluss der Partie. Es ist zum Erbrechen, wie doof kann man eigentlich sein! Armes Werder Bremen, das ist nicht mehr schön. Frohe Weihnachten. Oder beser auch nicht...

ENGLISCHE PRÜGEL!

LOSERKUSEN vs. WERDER

13.12.17 22:16 (1:0)

Nichts ist es mit der erhofften Mini-Serie. Bei den Pillendrehern, denen wir eigentlich nach Spielende deren selbst produzierten Schmerzmedikamente, mit angedachter heutiger Pleite im eigenen Stadion, in den Rachen verabreichen wollten, wird nichts. Zu viel Euphemismus nach dem vergangenen Wochenende im Tank. Hirngespinste. Traum. Somit steigen wir zu später Stunde mit einer verdienten Niederlage im Gepäck in die Heimwegkutsche. Stummes Sinnieren bringt die Weserwunder-Fanbrigade wieder auf den Boden der Tatsachen. Am Weekend geht es weiter gegen Mainz, bevor dann erst einmal die Rentiere & deren Herrchen die Winterpause einläuten und wir die grün-weißen Kugeln am Baum platzieren können. Weserwunder, Werder!

DIE SCHWARZ-GELBEN HUMMELN ÜBERRANT!

DORTMUND vs. WERDER

09.12.17 17:29 (1:2)

Fertig, aus, das war`s! Es leuchtet ein glorreiches 1:2 der großen Anzeigentafel des Signal Iduna Parks auf unsere Werderaner-Häupter nieder. Nur eine Zahl, aber sie wärmt. Erhellt unsere Gemüter, schüttet Endorphine aus und lässt unser grün-weißes Herz mächtig hüpfen an diesem Nachmittag in Dortmund. Noch immer skandiert unsere Kurve "Auswärtssieg, Auswärtssieg". Inzwischen das gefühlt dreihundertste Mal. Von uns aus können dreihundert folgen. Die ersten drei Punkte in diesem imposanten Spielkäfig seit 2007. Es wurde Zeit. Und der Sieg unserer Jungs geht völlig in Ordnung. Eine taktische Meisterleistung. Kompakte Verteidigung, einfach mal den Gegner machen lassen und dann blitzschnelles Umschalten auf Sturm und Drang. Somit ergibt sich für die erste Hälfte ein deutliches Chancenplus mit der folgerichtigen Führung durch Eggestein. Dann wieder die typisch wackelige Phase kurz nach dem Pausentee, Werder meist noch mit Gedanken und einem Fuß in der Kabine. So auch heute: Leichte Ballverluste, Konzentrationsfehler. Der Unmut häuft sich in unserer Gästekurve. Nahezu zehntausend Mitgereiste ahnen, was kommt. Und sie hätten darauf wetten sollen. Denn als Paradiesvogel Aubameyang in der 57. Minute den Ausgleich für die Gastgeber markiert, hätte es wenigstens Schmerzensgeld klingeln können. Daraufhin die Ruhrpottler im Aufwind, doch ein von Bremen glänzend vorgetragener Gegenzug über Kainz und Gondorf hätte die erneute Führung bedeuten müssen. Aus dem Nichts. Acht Minuten später: Werder belohnt sich in der Drangphase über Ecke Kruse und Schädel Selassie mit dem zweiten Tor auf fremdem Spielplatz. Dortmund reagiert und kommt in der späten Hälfte der Partie zu einigen Großchancen, die aber kläglich versiebt werden. Bezeichnend für die derzeitige Situation bei den Schwarz-Gelben. Pfeifen im Park, lediglich unsere Kurve tanzt. Grün-Weiße Fahnen werde(r)n mit starken Armen in den Nachmittagshimmel gerissen und fröhlich geschwungen. Die letzten Minuten schwinden langsam, wir vernehmen sie wie eine Ewigkeit. Der Referee setzt vier Minuten zur Nachspeise an. Verdammt. Woher nimmt er die Zeit? Zittern. Durch die Kälte, die Aufregung, das Bangen, einfach nur Zittern. Augen zu und durch. Daumen fest gedrückt. Als sie schon taub zu werden scheinen, ist es soweit. Das schwarze Etwas geht zum Mund, Zehntausende vernehmen explosiv hochschnellend einen Pfiff. Kollektives Fäusteballen und in selbigem Moment werden drei Punkte auf unser Tabellenkonto gebucht. Ende, aus, Micky Maus. Oh wie ist das schön!

KRUSE, DER KELLER-ELEVATOR!

WERDER vs. STUTTGART

02.12.17 17:23 (1:0)

Ohne viel Vorgeplänkel heute gleich zum Wesentlichen: Kruse, Tor, Sieg, drei Punkte! Die angereisten Stuttgarter werden abgefertigt in ihre komische Schwabenwüste retour geschickt. Ohne Punkte im Gepäck versteht sich. Die entscheidende Sequenz kurz vorm Pausentee: Bartels wird gefoult, führt selbst den Freistoß innerhalb einer Millisekunde aus, links auf Kruse, der läuft noch ein paar Schritte und schließt in Vollendung mit einem satten Linksschuss flach in die rechte Ecke ab. Fantastisch! Mehr bliebt heute eigentlich nicht anzuführen. Wieso auch. Sieg ist Sieg. Werder Forever!

GUT GESPIELT, KEINE ERNTE!

LEIPZIG vs. WERDER

25.11.17 17:27 (2:0)

Vorweg möchten wir eine Lanze brechen für Red Bull Leipzig. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut dort gearbeitet wird: Spielergefüge, Nachwuchs, Kompetenzen, uvm. Im Vergleich zu anderen Clubs mit gleichem Backround (HIV, Golfsburg, Loserkusen etc.) sind hier wirklich Früchte einer guten Arbeit zu erkennen. Und all diejenigen Neider und Beschimpfer, die gegen RB bis aufs Äußerste wettern, sollten sich primär informieren und vor Augen halten, dass der Hintergrund bei beispielsweise den o.e. Vereinen ein und derselbe ist! Und derartige finanzielle Potenz schiesst keine Tore, siehe Stellingen, auf den Sachverstand kommt es an. Hinzukommend bringt das austrianische Dosenimperium mit den Flügeln wieder Prickeln in die Bundesliga.

Nun aber zum Wesentlichen, unseren Grün-Weißen: Leider bleibt uns trotz klarer Spielbestimmung weiter Strecken der zweiten Halbzeit kein Punkt vergönnt. Offensiv scheitern wir an der Leipziger Hintermannschaft als auch an uns selbst. Auch wenn bis zur 87. Minute noch Hoffnung auf ein Remis sich unter uns Werderanern breitmacht, erfolgt der Dolchstoß des Gegners kurz vor Schluss. Eiskalt. Aber das ist Fußball. Und der ist, bis auf ein paar Lichtblicke, derzeit hart zu uns. Platz 17. Neues Glück in der kommenden Woche. Auf geht´s!

DER VIERFACHE KRUSE!

WERDER vs. HANGOVER

19.11.17 19:57 (4:0)

204 Tage ohne Bundesligasieg sind Geschichte. Dank Kruse. Mit seiner direkten Vorlage auf Bartels und seinen darauffolgenden eigenen drei Kirschen im Netz ist er der Matchwinner des Abends. Die grün-weiße Fußballmetropole an der Weser atmet auf. Und dann nochmal tief durch. Mit dem ersten Saisonsieg verlassen wir die direkten Abstiegsplätze und verharren bis zu der Fahrt zu den roten Bullen am kommenden Weekend auf Relegationsniveau. Quasi im Alleingang servierte Max der Erste die Gäste aus Hannover ("Zweite Liga - Hannover ist dabei") ab. Lupenrein und endlich mit dem so lange am Osterdeich vermissten Quäntchen Fortune. Erleichterung im ausverkauften Wohnzimmer. Mit neuem Übungsleiter Kohfeldt an der Seitenlinie und geschätztem Familienmitglied Tim Borowski beginnen unsere Mannen den Fight mit schon in Frankfurt erprobter Viererkette. Die Strategie geht auf und in der 39. Minute wird zum erstenmal zugeschlagen. Fin Bartels mit sehenswertem Lupfer in die Herzen der Glückseligkeit. Das erst fünfte Tor dieser Spielzeit, aber ein nicht minder schönes. Obwohl der Pfad der Gewinnerstraße nun geöffnet ist, können wir von Glück sprechen, dass nach der Halbzeit die Partie nicht dreht. Unser ehemaliger Harnik, nach Stuttgart nun in Diensten der Hangoveraner, frei vorm Tor. Pavlenka weiter in überragender Abwehrmanier. Kurze Zeit später Bruder Sané mit Kopfballchance, drüber. Puuh, das hätte ins Auge gehen können. Dann die Galavorstellung des Herrn Kruse: 55./59./78. Drei Ausrufezeichen! Wir erleben heute einen immens wichtigen Schritt ins neue Selbstvertrauen. Ein langer Weg steht vor unseren grün-weißen Jungs. Ein Weg, dem Werder Bremen mit starker Brust entgegensieht. Wie eh und je. Oh, Du schöner SVW!

WERDER BREMEN IM FREIEN FALL, OHNE FALLSCHIRM!

FRANKFURT vs. WERDER

03.11.17 22:27 (2:1)

Von Woche zu Woche weiter bergab. Ein Graus! Was ist mit unserem Werder Bremen los? Selbst ein "Trainerwechsel" bringt am heutigen Abend keinen neuen Elan in die Mannschaft. In diesem 103. Duell kreuzen beide Mannschaften angeschlagen die Klingen. Statistik: 42 Siege für den SVW. Devise: Bartels und Bargfrede im Mittelfeld mit Tempo und Kampfgeist, Juno als Lieferant für Kruse. Heute reicht es jedoch nicht einmal mehr zu einem Remis. Fazit: 14 Spiele sieglos. Eine Schmach. Born, Allofs und Schaaf, ach das waren Zeiten...!

ADIOS, NOURI!

WERDER INTERN

30.10.17 11:17

Die logische Konsequenz der zuletzt nicht endenden Talfahrt: Nouri darf packen. Und ehrlich gesagt, ist dieser Schritt schon überfällig. In dieser Saison, bei beachtlichen 10 Spielen, kein einziger Sieg, magere 3 Buden und auf lange Sicht keine Besserung möglich. Wo soll die Reise hingehen? Es darf nicht sein, dass unser Traditionsclub den Bach runter geht, die Weser alle schönen Momente der passierten Jahrzehnte flussabwärts ins Vergessene spült. Somit ist die heutige Notbremse wahrlich gerechtfertigt. Es kann nur besser werden!

ALL THE BEST, IVAN!

WERDER INTERN

28.10.17 20:17

Die dritte Nieren-OP ist gut überstanden, Erleichterung bei unserem ehemaligen Stürmer-Star Klasnic. Aufatmen im Weserwunder-Fanlager. In grün-weißer Verbundenheit wünschen wir einem unserer Top-Idole alles Gute. Halt durch, Killer!

DIE MARIONETTEN LASSEN UNS TANZEN!

WERDER vs. AUGSBURGER PUPPENKISTE

29.10.17 17:23 (0:3)

Viel erhofft, nichts gewonnen. Der Schwung der vergangenen Woche kann ins heutige Match nicht transportiert werden. Anstelle dessen nehmen Wut, Verzweiflung und sogar Mitleid den Platz ein. Werder kommt mit Mut und Willen in die heimische Stierkampfarena, kann aber außer einer geringen Gefahr bei ruhenden Bällen nichts versprühen. Kein Elan, keine echten Torchancen. Eher können die Grün-Weißen sich glücklich schätzen, nicht noch höher auf heimisch gepflegtem Rasen so gründlich verprügelt zu werden. Hinter Nouri ist das Fragezeichen nun mächtig aufgeblasen. Es muss etwas geschehen. Forza SVW!

UNGEWOHNT HERRLICHES GEFÜHL!

WERDER vs. HOFFENHEIM

25.10.17 22:39 (1:0 / DFB Pokal 2. Runde)

What a feeling! Wir haben kurz Irene Cara mit ihrem Gassenhauer der Achtzigerjahre im Ohr. Sieg. Endlich wieder ein Sieg. Die Weserwunder-Fanbrigade weiß schließlich wieder, wie sich das anfühlt. Hammer! Zwölf spielzeitübergreifende Matches in Folge nicht gewonnen hinterlassen ihre Spuren. Doch heute die Erlösung. Durch eine Eckballvariante, Augustinsson über Delaneys Scheitel, im Rücken Belfodil, unser algerisches Krokodil, zack aus drei Metern unter die Latte, fertig. Freudentaumel im weiten Rund des heimischen Wohnzimmers an der Weser, Licht überm Osterdeich. Ja, is denn heut scho` Weihnachten? Nicht ganz, aber bald...

ANSTOSSZEIT ZUR ANNÄHERUNG AN LIGA 2!

KÖLN vs. WERDER

22.10.17 15:17 (0:0)

Absicht oder Kalkül? Die neue Anstoßzeit, heutiger Sonntag 13:30 Uhr, wird mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis genommen. Obgleich Kln, die Stadt mit den meisten Regentagen in Deutschland, immer eine Reise wert ist, kommt heute neben einem weiteren mageren Pünktchen nichts dazu. Das klassische Abstiegsduell, Letzter gegen den Vorletzten, verheißt Kampf und Leidenschaft. Große Töne werden zu Beginn der Pressekonferenz ins Rund der Journaille geblasen. Nouri verkündet einen bedingungslosen Fight. Vier Punkte sind bis dato zu wenig. Ach was! Anpfiff. Colonia macht ihren signifikanten Eigenschaften in punkto Wetter alle Ehre. Regen. Die Tristesse am Himmel spiegelt sich sogleich auf dem rasen wider. Einziger Lichtblick: Unsere Werder-Ikone Pizarro. Zwar ein wenig ungewohnt in gegnerisch-rot-weiß-gestreiftem Leibchen. Wir denken an die Speckflagge, Hoheitszeichen unserer Stadt, passt. Drei nderungen im Vergleich zur Schmach der letzten Woche: Selassie, Eggestein und Bargfrede von Beginn an. Kruse im Aufgebot, top. Das letzte Aufeinandertreffen hier auf der Domplatte endete mit einem unglücklichen 3:4 im vergangenen Jahr. Das wollen wir heute ändern. Plötzlich eine Hiobsbotschaft: Claudio verletzt sich beim Aufwärmen am Oberschenkel und fällt aus. Ärgerlich. Hätten wir ihm trotz grün-weißer Verbundenheit ein Tor heute gegönnt. Zumal uns die unschönen Nebengeräusche seines gezwungenen Abganges noch schwer im Magen liegen. So gar nicht Werders Art. Und dann ausgerechnet gegen eine Ikone, ein Idol vom Osterdeich, das seines gleichen sucht. Nun gut, Tränen abgewischt, auf geht`s. Unsere Fahnen wehen und Kampka bläst zum Gefecht. Nach 25 minuten warten wir immer noch auf unsere erste Torchance. 31. Minute, Eckball Juno, Kopfball Belfodil, weit am Tor vorbei. Oh weh. Das Spiel plätschert dahin wie es vom Himmel runterkommt. Pavlenka hält uns abermals an Deck. Pausentee. Zu Beginn der zeiten Session zieht Übungsleiter Nouri Hajrovic für Bartels aus dem Kartenstapel. Es wird merklich ruppiger und die gelben Kartons häufen sich. Zehn Minuten vor dem Ende sind erste Pfiffe zu vernehmen. Insgesamt sind beide Fanlager aber eine starke Nummer 12 am heutigen Nachmittag. Die Jecken wechseln nochmal. Freistoß, in die Mauer, Glück gehabt. Dann Kruse für Kainz. Hoffnung. Ein Lucky Punch macht sich in unseren Gehirnwindungen breit. In der Neunzigsten klingelt es. Leider nur fast. Auf der Linie rettet der Gegener in höchster Not. Es wird hektisch, geht hin und her. Augustinsson hat den Siegtreffer Sekunden vor Ende auf dem Fuß, verzieht jedoch kläglich. WTF! Ferierabend. Oder wieder einmal auch nicht. Werder, was ist los mit Dir?

ENGAGIERT, ABER UNINSPIRIERT!

WERDER vs. BMG

15.10.17 19:52 (0:2)

Die Schlinge zieht sich zu. Der Abstand zum Mittelfeld vergrößert sich. Die grün-weißen Rasenkandidaten bleiben weiter sieglos und hängen im Keller fest. Worte alleine reichen nicht, auch ein guter Wille bringt am Ende schließlich nichts Zählbares. Für die heutige Partie gegen die Fohlen kündigt unser Trainer eine mutige Spielweise an, das heimische Wohnzimmer ist nahezu ausverkauft und das Haake-Beck schmeckt in der herrlichen Abendsonne am Osterdeich nun mal doppelt so prächtig. Verdrängt sind die im bisherigen Saisonverlauf mageren drei geschossenen Tore. Heute gilt es. Es muss definitiv einiges gut gemacht werden. In der Tat geht es recht munter los, Werder arbeitet gut gegen den Ball und lässt auf ein wahrlich angekündigtes Offensivfeuerwerk hoffen. Noch. Je mehr die Stadionuhr ihre Kreise zieht, desto deutlicher wird, dass es auch heute wieder schwer wird. Schwer, als Sieger vom Platz zu gehen. Lediglich eine kleine Tormöglichkeit, Delaney in der 20., Ecke, Kopfball, gehalten, stehen als Positiva zu Buche. Dann der Gegner mit der gelungenen Führung. Wir stehen viel zu hoch, Schuss von Hazard, Abpraller-Nachschuss von Stindl, Tor, drin, 0:1! Ist doch nicht wahr, oder? Dieses Wachrütteln zieht dann einige bemühte Offensivaktionen nach sich, die aber ebenfalls in klarer Bremer Luft verpuffen. So langsam wird das eben noch so euphorisierte kühle Blonde in der Hand warm und schal. Und während wir auf den Rängen noch den ersten Gegentreffer aufarbeiten, knallt es erneut in den Maschen. 0:2. Na, Happy Birthday! Vestergaard, der ehemalige Geselle aus eigenen Reihen bringt die Borussen auf die Erfolgsspur. Ausgerechnet. Im weiteren Verlauf der Partie wenig hoffnungsvolle Spielzüge von uns. Der Schuss aus dem Getümmel in der 45., den unser Däne Delaney gekonnt aus kurzer Distanz in die Wolken jagt, sei noch kurz angemerkt. Kein Wunder (und schon gar kein Weserwunder), dass den Spielern zur Pausenparade eine gerechtfertigte Pfeifchoreographie mit auf den Weg gegeben wird. Trotz Systemumstellung und zweifachem Wechselspiel wird es auch in der zweiten Hälfte nicht besser. Somit kann die Berichterstattung dieser auch getrost gekürzt werden. Fazit: Kaum Konstruktives im Vorwärtsgang. Schwache Leistung. Gerechtfertigt. Punktum. Grün-weiß verweilt weiter an vorletzter Position. Wo die Weser einen großen Bogen macht!

NULLNUMMER!

HIV vs. WERDER

30.09.17 20:24 (0:0)

Nur ein Trippeln auf der Stelle! Keine Tore, kein Sieg, kein gar nichts. Und das ausgerechnet beim ungeliebten und angeschossenen Dino um die Kurve an der Müllverbrennungsanlage zu Stellingen. Das ist doch wahrlich verhext, was derzeit bei uns abläuft. Kein Neuzugang sticht, und allem Anschein nach stehen wir nach der Hinrunde, wenn es hochkommt mit zwölf Unentschieden und zwölf Punkten da. Herzlichen Glückwunsch. Selbst wenn wir furios loslegen und mit temporeichen Vorstößen und deutlichen Vorteilen in die Partie starten, schenken wir im Laufe der restlichen Minuten bis zur Pause leichtfertig die Bälle her. Kainz wirbelt, insbesondere sein ansehnlicher Freistoß aus der 39. bleibt uns im Gedächtnis. Nach dem Pausentee nimmt Nouri keine personellen Veränderungen vor und wir schnuppern schnell noch ein wenig Elbluft, bevor Onkel Aytekin zum zweiten Durchgang ruft. Die komischen Rothosen starten augenscheinlich leicht besser und unsere Mannen in Dunkelgrün bleiben weiter anfällig für leichte Ballverluste. Ergo wechselt der Trainer Juno für Kainz und Max Eggestein für Bargfrede. Auf geht´s Jungs, neuer Schwung nun. In der 71. horchen wir auf, Juno per Hacke an der linken Strafraumkante zum ehemaligen Paulianer Bartels, der direkt ohne Bewacher abzieht, jedoch am Keeper hängen bleibt. Hüben wie drüben nun kleinere Chancen. Alles offen. Hunt in hässlichem Trikot wirbelt auf der anderen Seite, bringt aber auch keine Kirschen zählbar unter. Es plätschert dahin. Von oben wie nichts Gutes und auf dem Rasen ähnlich. Demnach freunden wir uns mit einem weiteren Remis an. Oder auch nicht. Zum Glück ist der Heimweg diesmal nicht so lang. Noch einen Werderschluck vorm Schlafengehn und von einem Dreier träumen. Lang, lang ist`s her. Oh weh, Du schöner SVW!

EINFACH NUR SCHLAPP, SCHLAPP, SCHLAPP!

WERDER vs. FREIBURG

23.09.17 17:17 (0:0)

Torloses Gähnen auf den Rängen und in unserer Kurve. So langsam wird das Haake-Beck sauer. Ist das noch die spielfreudige und torhungrige Truppe von einst? Nein! Auch wenn Chancen da sind, Belfodil, unser algerisches Krokodil & Co., eingenetzt wird nicht. Und ein weiteres mageres Pünktchen nach neunzig Minuten. Schlapp! 

NICHT GEBISSEN BEI DEN WÖLFEN!

GOLFSBURG vs. WERDER

20.09.17 17:29 (1:1)

Schon wieder kein Dreier. Obwohl wir in der zweiten Hälfte überirdisch sind. Jedoch fehlt uns beispielsweise ein Pizarro, der in letzter Sekunde dem Wolfsrudel nochmal den Hals durchbeißen kann. Auch wenn wir in der ersten Hälfte miserablen Fußball zeigen, ist das Unentschieden heute klar zu wenig. Was ist los, Jungs?!

AM ENDE. DER TABELLE!

WERDER vs. SCHLACKE

16.09.17 17:23 (1:2)

Wie immer gegen Schlacke sehen wir am Ende alt aus. Es ist doch wie verhext! Sieben Minuten vor dem Abpfiff schlafen wir. Ecke mit rechts weg vom Tor und zack in die Maschen. Eigentlich wollen wir uns mit einem Remis schon zufrieden geben, aber das Spiel ist eben erst aus, wenn abgepfiffen wird. Die zwei Euro fürs Phrasenschwein zahlen wir auch gerne, heute ist eh alles egal. Schnell die grün-weiß eingefärbte Batik-Bettdecke übern Kopf und Ruhe im Karton. WTF! 

ERSTE AUSBEUTE!

HERTHA vs. WERDER

10.09.17 17:19 (1:1)

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Dennoch wird der langersehnte erste Zähler eingefahren, auch wenn wir über ein heutiges Remis bei Tante Hertha nicht hinauskommen. Hingegen warten die Hauptstädter seit acht Partien gegen die Green-White-Pride auf einen Sieg. Geht doch. Delaney drückt in der 59. Spielminute die Kirsche zum verdienten Ausgleich in die Maschen. Am kommenden Weekend hält  Schlacke Einzug in unser Refugium. Den kaputten Knappen werden wir zeigen, wer an der Weser regiert. Weiter so, Boys!

EIN NICHT GANZ GEWOHNTES BILD!

WERDER vs. BAYERN

26.08.17 17:31 (0:2)

Am Ende leuchtet ein versöhnliches 0:2 von der Anzeigentafel am Weserstrand. Wir pusten durch, inhalieren ein letztes Schlückchen Haake Beck auf unseren Sitzen und sinnieren. Einerseits ein positives Zeichen, dass unsere Abwehr durchaus nicht mehr so löchrig, wie in der abgelaufenen Saison daherkommt. Auf der anderen Seite jedoch hofft das Werderherz ein jedes Mal wieder auf eine Glanzleistung gegen den FCB. Wie einst in unserer Meistersaison 2004 das 3:1 mit Klasnic, Micoud und Ailton. Träume. Schöne Träume. Aber irgendwann wird es wieder an der Zeit sein. Mit Sicherheit. Ein echtes Weserwunderherz gibt nicht auf. Werder vor, noch ein Tor!

ÄRGERLICH!

HOFFENHEIM vs. WERDER

19.08.17 17:19 (1:0)

Verpokert! Mit einer sattelfesten Abwehr hält Grün-Weiß den Punkt fest. Allerdings nur bis zur 84. Minute und das Remis ist dahin. Verdammt. Durch einen gegnerischen Glückstreffer á la Flipperautomat made in Vegas zippt die Kugel kurz vor Schluss in die Maschen. Nicht zu fassen. Somit verlassen wir das Kraichgauer Gefilde mit gesenkten Häuptern und freuen uns auf das erste Heimspiel im Wohnzimmer an der Weser. Auch wenn die Ernte gegen die Münchener wohl eher auch nicht feudal ausfllen wird. Anyway, Mund abputzen und weiter, wo die Weser einen großen Bogen macht!

ENDLICH ROLLT DIE KUGEL WIEDER!

WÜRZBURG vs. WERDER

12.08.17 22:34 (0:3 / DFB Pokal 1. Runde)

Juhu, das Warten auf den ersten offiziellen Anpfiff und die neue Spielsaison hat um Punkt 20:45 Uhr ein Ende. Endlich! Erleichterung in der trostlosen Fußballseele. Das Kribbeln kann beginnen und die Jungs in Grün-Weiß dürfen uns wieder mit exzellenter Fußballkunst überzeugen. Die Grasnarbe ist frisch gefönt, knüpfen wir einfach dort an, wo wir im Mai aufgehört haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass auch heuer wieder neue Weserwunder im Drehbuch stehen. Selbst wenn die Mannschaft unter Nouri ziemlich auf links gezogen wurde, etliche unbekannte Namen im Kader auftauchen, dürfte mit Sicherheit wieder für Spielfreude gesorgt sein. Frei nach dem Motto „Wo die Weser einen großen Bogen macht, wo das Weserstadion strahlt in neuer Pracht, wo man trägt die allerschönsten Spiele aus, da ist Werder Bremen, da sind wir zuhaus!“ Somit ist auch selbst die weite Anreise zu den Würzburger Kickers, Austragungsort heutiger Abend Offenbach, kein Problem. Im Gegenteil. Eine Horde in grün-weiß vermengter weserwunderlicher Klamotte zieht im vertrauten Tross in das von Bäumen umringte Sparda-Stadion und verwandelt umgehend das weite Rund in ein heimisches Fahnenmeer. Etwaige Statistiken zu diversen Erstrunden-Niederlagen der letzten sechs Jahre und weitere unwichtige Berichterstattungen sowie Mutmaßungen sind hingegen wie weggeblasen. Das mitgebrachte Haake-Beck in der linken und den Werderschal fest in der rechten Hand umklammert ersehnen wir den Anpfiff. Der Puls steigt und der Schiedsrichter pfeift. Schnell unterstützen wir die wohlige Atmosphäre mit ein paar Schlückchen des mitgebrachten Gerstensaftes und bewundern unsere in komplett weiß getünchten Mannen. Stumm summen wir: „Grün wie Gras und weiß wie Schnee, das ist unser SVW“... Währenddessen suchen wir nach einer Lücke der gegnerischen Abwehr. Neuzugang Augustinsson von links mit einem strammen Schuss von der Strafraumkante. Mehr und mehr übernehmen die Bremer die Initiative und legen sich den Gegner langsam aber sicher zurecht. Immer wieder Augustinsson. Bis kurz vor Schluss der ersten Hälfte weiter nichts Nennenswertes außer einer Sehenswürdigkeit unseres Tschechen Selassie, der das Leder volley aus zehn Metern auf den Kasten bringt und der Kickers-Torwart in letzter Sekunde auf der Linie pariert. Nun ja, träumen wir Zu Beginn der zweiten 45 Minuten legen unsere Jungs gleich wieder den Vorwärtsgang ein. Die lohnende Ausbeute: In der 50. Minute schlägt das Leder ein. Jawoll! Veljkovic aus rechtem Halbfeld mit einer an und für sich angedachten Flanke, die sich zur Bogenlampe entwickelt. Zack. Exakt im rechten Winkel des Würzburger Tores schlägt sie ein. Was für ein krummes Ding! Egal, wie sagt man so schön: Einmal gerade, einmal krumm. Das ist die Führung, geht doch! Mit Selbstvertrauen eine souveräne Kombination between Kainz und Kruse (KK wie einst Klose und Klasnic) und Deckel drauf. 2:0. Das Haake Beck ist unterdessen auf Ibiza-Temperatur, schmeckt trotzdem fantastisch. Kaum abgesetzt, rappelt es erneut im Netz. Der gegnerische Torwart beseitigt letzte Zweifel am Bremer Sieg und spielt einen mehr als riskanten Pass. Eggestein spitzt dazwischen und schiebt freistehend trocken ins Tor. 77. Minute, seventy seven und durch das Thema. Auch wenn im Pokal alles möglich sein sollte, heute nicht! Dies lassen wir uns nicht mehr aus der Hand nehmen. Knockout, Spielende, das wird eine lustige, lange Rückreise. Doch lang ist bekanntlicher Weise gut. In diesem Sinne: Lebenslang grün-weiß!

 

PIZARRO MUSS GEHEN. FADER BEIGESCHMACK!

WERDER INTERN

02.07.17 09:17

Der Vertrag mit unserem Liebling und Top-Goalgetter Pizarro wird nicht verlängert. Ein Trauertag im Weserwunder-Kalender wird tiefschwarz markiert. Die positiven Attribute für diesen Ausnahmekönner sind kaum in Worte zu fassen. Nicht nur, dass er unter unseren Spielern als bester Torschütze in die Analen eingeht, auch hat er den Titel als bester ausländischer Stürmer der Bundesliga inne. Dies und noch so einige andere Künststückchen wird ihm so schnell keiner nachmachen. Der einst von Jürgen L. Born in Südamerika entdeckte Top-Fußballer wird auf ewig in unseren Weserwunder-Herzen einen großen Platz einnehmen. Ein Idol der Extraklasse. Auch wenn so einige böse Zungen behaupten, dass er das "viele" Geld nicht mehr wert sein soll, warten wir einfach ab, wie viele Tore in den ersten zehn Spielen geschossen werden und ob nicht doch ein Schlitzohr vor dem Tor mehr als hilfreich gewesen wäre. Wir fragen uns, wer wenn nicht Piza, soll in der beginnenden Spielperiode die Buden eigentlich schießen? Hinzukommend ist die Art und Weise der Trennung so gar nicht Werder-Like. Ein fader Beigeschmack macht sich breit und wird auch somit immer als Untertitel unter dieser so genialen dreifachen Kooperation stehen. Schade! Die komplette Weserwunder-Fanbrigade wünscht unserem Top-Idol, der unter Umständen größten Werder-Ikone für die Zukunft alles Gute! Take care, hombre!

 

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