DER VIERFACHE KRUSE!

WERDER vs. HANGOVER

19.11.17 19:57 (4:0)

204 Tage ohne Bundesligasieg sind Geschichte. Dank Kruse. Mit seiner direkten Vorlage auf Bartels und seinen darauffolgenden eigenen drei Kirschen im Netz ist er der Matchwinner des Abends. Die grün-weiße Fußballmetropole an der Weser atmet auf. Und dann nochmal tief durch. Mit dem ersten Saisonsieg verlassen wir die direkten Abstiegsplätze und verharren bis zu der Fahrt zu den roten Bullen am kommenden Weekend auf Relegationsniveau. Quasi im Alleingang servierte Max der Erste die Gäste aus Hannover ("Zweite Liga - Hannover ist dabei") ab. Lupenrein und endlich mit dem so lange am Osterdeich vermissten Quäntchen Fortune. Erleichterung im ausverkauften Wohnzimmer. Mit neuem Übungsleiter Kohfeldt an der Seitenlinie und geschätztem Familienmitglied Tim Borowski beginnen unsere Mannen den Fight mit schon in Frankfurt erprobter Viererkette. Die Strategie geht auf und in der 39. Minute wird zum erstenmal zugeschlagen. Fin Bartels mit sehenswertem Lupfer in die Herzen der Glückseligkeit. Das erst fünfte Tor dieser Spielzeit, aber ein nicht minder schönes. Obwohl der Pfad der Gewinnerstraße nun geöffnet ist, können wir von Glück sprechen, dass nach der Halbzeit die Partie nicht dreht. Unser ehemaliger Harnik, nach Stuttgart nun in Diensten der Hangoveraner, frei vorm Tor. Pavlenka weiter in überragender Abwehrmanier. Kurze Zeit später Bruder Sané mit Kopfballchance, drüber. Puuh, das hätte ins Auge gehen können. Dann die Galavorstellung des Herrn Kruse: 55./59./78. Drei Ausrufezeichen! Wir erleben heute einen immens wichtigen Schritt ins neue Selbstvertrauen. Ein langer Weg steht vor unseren grün-weißen Jungs. Ein Weg, dem Werder Bremen mit starker Brust entgegensieht. Wie eh und je. Oh, Du schöner SVW!

WERDER BREMEN IM FREIEN FALL, OHNE FALLSCHIRM!

FRANKFURT vs. WERDER

03.11.17 22:27 (2:1)

Von Woche zu Woche weiter bergab. Ein Graus! Was ist mit unserem Werder Bremen los? Selbst ein "Trainerwechsel" bringt am heutigen Abend keinen neuen Elan in die Mannschaft. In diesem 103. Duell kreuzen beide Mannschaften angeschlagen die Klingen. Statistik: 42 Siege für den SVW. Devise: Bartels und Bargfrede im Mittelfeld mit Tempo und Kampfgeist, Juno als Lieferant für Kruse. Heute reicht es jedoch nicht einmal mehr zu einem Remis. Fazit: 14 Spiele sieglos. Eine Schmach. Born, Allofs und Schaaf, ach das waren Zeiten...!

ADIOS, NOURI!

WERDER INTERN

30.10.17 11:17

Die logische Konsequenz der zuletzt nicht endenden Talfahrt: Nouri darf packen. Und ehrlich gesagt, ist dieser Schritt schon überfällig. In dieser Saison, bei beachtlichen 10 Spielen, kein einziger Sieg, magere 3 Buden und auf lange Sicht keine Besserung möglich. Wo soll die Reise hingehen? Es darf nicht sein, dass unser Traditionsclub den Bach runter geht, die Weser alle schönen Momente der passierten Jahrzehnte flussabwärts ins Vergessene spült. Somit ist die heutige Notbremse wahrlich gerechtfertigt. Es kann nur besser werden!

ALL THE BEST, IVAN!

WERDER INTERN

28.10.17 20:17

Die dritte Nieren-OP ist gut überstanden, Erleichterung bei unserem ehemaligen Stürmer-Star Klasnic. Aufatmen im Weserwunder-Fanlager. In grün-weißer Verbundenheit wünschen wir einem unserer Top-Idole alles Gute. Halt durch, Killer!

DIE MARIONETTEN LASSEN UNS TANZEN!

WERDER vs. AUGSBURGER PUPPENKISTE

29.10.17 17:23 (0:3)

Viel erhofft, nichts gewonnen. Der Schwung der vergangenen Woche kann ins heutige Match nicht transportiert werden. Anstelle dessen nehmen Wut, Verzweiflung und sogar Mitleid den Platz ein. Werder kommt mit Mut und Willen in die heimische Stierkampfarena, kann aber außer einer geringen Gefahr bei ruhenden Bällen nichts versprühen. Kein Elan, keine echten Torchancen. Eher können die Grün-Weißen sich glücklich schätzen, nicht noch höher auf heimisch gepflegtem Rasen so gründlich verprügelt zu werden. Hinter Nouri ist das Fragezeichen nun mächtig aufgebasen. Es muss etwas geschehen. Forza SVW!

UNGEWOHNT HERRLICHES GEFÜHL!

WERDER vs. HOFFENHEIM

25.10.17 22:39 (1:0 / DFB Pokal 2. Runde)

What a feeling! Wir haben kurz Irene Cara mit ihrem Gassenhauer der Achtzigerjahre im Ohr. Sieg. Endlich wieder ein Sieg. Die Weserwunder-Fanbrigade weiß schließlich wieder, wie sich das anfühlt. Hammer! Zwölf spielzeitübergreifende Matches in Folge nicht gewonnen hinterlassen ihre Spuren. Doch heute die Erlösung. Durch eine Eckballvariante, Augustinsson über Delaneys Scheitel, im Rücken Belfodil, unser algerisches Krokodil, zack aus drei Metern unter die Latte, fertig. Freudentaumel im weiten Rund des heimischen Wohnzimmers an der Weser, Licht überm Osterdeich. Ja, is denn heut scho` Weihnachten? Nicht ganz, aber bald...

ANSTOSSZEIT ZUR ANNÄHERUNG AN LIGA 2!

KÖLN vs. WERDER

22.10.17 15:17 (0:0)

Absicht oder Kalkül? Die neue Anstoßzeit, heutiger Sonntag 13:30 Uhr, wird mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis genommen. Obgleich Kln, die Stadt mit den meisten Regentagen in Deutschland, immer eine Reise wert ist, kommt heute neben einem weiteren mageren Pünktchen nichts dazu. Das klassische Abstiegsduell, Letzter gegen den Vorletzten, verheißt Kampf und Leidenschaft. Große Töne werden zu Beginn der Pressekonferenz ins Rund der Journaille geblasen. Nouri verkündet einen bedingungslosen Fight. Vier Punkte sind bis dato zu wenig. Ach was! Anpfiff. Colonia macht ihren signifikanten Eigenschaften in punkto Wetter alle Ehre. Regen. Die Tristesse am Himmel spiegelt sich sogleich auf dem rasen wider. Einziger Lichtblick: Unsere Werder-Ikone Pizarro. Zwar ein wenig ungewohnt in gegnerisch-rot-weiß-gestreiftem Leibchen. Wir denken an die Speckflagge, Hoheitszeichen unserer Stadt, passt. Drei nderungen im Vergleich zur Schmach der letzten Woche: Selassie, Eggestein und Bargfrede von Beginn an. Kruse im Aufgebot, top. Das letzte Aufeinandertreffen hier auf der Domplatte endete mit einem unglücklichen 3:4 im vergangenen Jahr. Das wollen wir heute ändern. Plötzlich eine Hiobsbotschaft: Claudio verletzt sich beim Aufwärmen am Oberschenkel und fällt aus. Ärgerlich. Hätten wir ihm trotz grün-weißer Verbundenheit ein Tor heute gegönnt. Zumal uns die unschönen Nebengeräusche seines gezwungenen Abganges noch schwer im Magen liegen. So gar nicht Werders Art. Und dann ausgerechnet gegen eine Ikone, ein Idol vom Osterdeich, das seines gleichen sucht. Nun gut, Tränen abgewischt, auf geht`s. Unsere Fahnen wehen und Kampka bläst zum Gefecht. Nach 25 minuten warten wir immer noch auf unsere erste Torchance. 31. Minute, Eckball Juno, Kopfball Belfodil, weit am Tor vorbei. Oh weh. Das Spiel plätschert dahin wie es vom Himmel runterkommt. Pavlenka hält uns abermals an Deck. Pausentee. Zu Beginn der zeiten Session zieht Übungsleiter Nouri Hajrovic für Bartels aus dem Kartenstapel. Es wird merklich ruppiger und die gelben Kartons häufen sich. Zehn Minuten vor dem Ende sind erste Pfiffe zu vernehmen. Insgesamt sind beide Fanlager aber eine starke Nummer 12 am heutigen Nachmittag. Die Jecken wechseln nochmal. Freistoß, in die Mauer, Glück gehabt. Dann Kruse für Kainz. Hoffnung. Ein Lucky Punch macht sich in unseren Gehirnwindungen breit. In der Neunzigsten klingelt es. Leider nur fast. Auf der Linie rettet der Gegener in höchster Not. Es wird hektisch, geht hin und her. Augustinsson hat den Siegtreffer Sekunden vor Ende auf dem Fuß, verzieht jedoch kläglich. WTF! Ferierabend. Oder wieder einmal auch nicht. Werder, was ist los mit Dir?

ENGAGIERT, ABER UNINSPIRIERT!

WERDER vs. BMG

15.10.17 19:52 (0:2)

Die Schlinge zieht sich zu. Der Abstand zum Mittelfeld vergrößert sich. Die grün-weißen Rasenkandidaten bleiben weiter sieglos und hängen im Keller fest. Worte alleine reichen nicht, auch ein guter Wille bringt am Ende schließlich nichts Zählbares. Für die heutige Partie gegen die Fohlen kündigt unser Trainer eine mutige Spielweise an, das heimische Wohnzimmer ist nahezu ausverkauft und das Haake-Beck schmeckt in der herrlichen Abendsonne am Osterdeich nun mal doppelt so prächtig. Verdrängt sind die im bisherigen Saisonverlauf mageren drei geschossenen Tore. Heute gilt es. Es muss definitiv einiges gut gemacht werden. In der Tat geht es recht munter los, Werder arbeitet gut gegen den Ball und lässt auf ein wahrlich angekündigtes Offensivfeuerwerk hoffen. Noch. Je mehr die Stadionuhr ihre Kreise zieht, desto deutlicher wird, dass es auch heute wieder schwer wird. Schwer, als Sieger vom Platz zu gehen. Lediglich eine kleine Tormöglichkeit, Delaney in der 20., Ecke, Kopfball, gehalten, stehen als Positiva zu Buche. Dann der Gegner mit der gelungenen Führung. Wir stehen viel zu hoch, Schuss von Hazard, Abpraller-Nachschuss von Stindl, Tor, drin, 0:1! Ist doch nicht wahr, oder? Dieses Wachrütteln zieht dann einige bemühte Offensivaktionen nach sich, die aber ebenfalls in klarer Bremer Luft verpuffen. So langsam wird das eben noch so euphorisierte kühle Blonde in der Hand warm und schal. Und während wir auf den Rängen noch den ersten Gegentreffer aufarbeiten, knallt es erneut in den Maschen. 0:2. Na, Happy Birthday! Vestergaard, der ehemalige Geselle aus eigenen Reihen bringt die Borussen auf die Erfolgsspur. Ausgerechnet. Im weiteren Verlauf der Partie wenig hoffnungsvolle Spielzüge von uns. Der Schuss aus dem Getümmel in der 45., den unser Däne Delaney gekonnt aus kurzer Distanz in die Wolken jagt, sei noch kurz angemerkt. Kein Wunder (und schon gar kein Weserwunder), dass den Spielern zur Pausenparade eine gerechtfertigte Pfeifchoreographie mit auf den Weg gegeben wird. Trotz Systemumstellung und zweifachem Wechselspiel wird es auch in der zweiten Hälfte nicht besser. Somit kann die Berichterstattung dieser auch getrost gekürzt werden. Fazit: Kaum Konstruktives im Vorwärtsgang. Schwache Leistung. Gerechtfertigt. Punktum. Grün-weiß verweilt weiter an vorletzter Position. Wo die Weser einen großen Bogen macht!

NULLNUMMER!

HIV vs. WERDER

30.09.17 20:24 (0:0)

Nur ein Trippeln auf der Stelle! Keine Tore, kein Sieg, kein gar nichts. Und das ausgerechnet beim ungeliebten und angeschossenen Dino um die Kurve an der Müllverbrennungsanlage zu Stellingen. Das ist doch wahrlich verhext, was derzeit bei uns abläuft. Kein Neuzugang sticht, und allem Anschein nach stehen wir nach der Hinrunde, wenn es hochkommt mit zwölf Unentschieden und zwölf Punkten da. Herzlichen Glückwunsch. Selbst wenn wir furios loslegen und mit temporeichen Vorstößen und deutlichen Vorteilen in die Partie starten, schenken wir im Laufe der restlichen Minuten bis zur Pause leichtfertig die Bälle her. Kainz wirbelt, insbesondere sein ansehnlicher Freistoß aus der 39. bleibt uns im Gedächtnis. Nach dem Pausentee nimmt Nouri keine personellen Veränderungen vor und wir schnuppern schnell noch ein wenig Elbluft, bevor Onkel Aytekin zum zweiten Durchgang ruft. Die komischen Rothosen starten augenscheinlich leicht besser und unsere Mannen in Dunkelgrün bleiben weiter anfällig für leichte Ballverluste. Ergo wechselt der Trainer Juno für Kainz und Max Eggestein für Bargfrede. Auf geht´s Jungs, neuer Schwung nun. In der 71. horchen wir auf, Juno per Hacke an der linken Strafraumkante zum ehemaligen Paulianer Bartels, der direkt ohne Bewacher abzieht, jedoch am Keeper hängen bleibt. Hüben wie drüben nun kleinere Chancen. Alles offen. Hunt in hässlichem Trikot wirbelt auf der anderen Seite, bringt aber auch keine Kirschen zählbar unter. Es plätschert dahin. Von oben wie nichts Gutes und auf dem Rasen ähnlich. Demnach freunden wir uns mit einem weiteren Remis an. Oder auch nicht. Zum Glück ist der Heimweg diesmal nicht so lang. Noch einen Werderschluck vorm Schlafengehn und von einem Dreier träumen. Lang, lang ist`s her. Oh weh, Du schöner SVW!

EINFACH NUR SCHLAPP, SCHLAPP, SCHLAPP!

WERDER vs. FREIBURG

23.09.17 17:17 (0:0)

Torloses Gähnen auf den Rängen und in unserer Kurve. So langsam wird das Haake-Beck sauer. Ist das noch die spielfreudige und torhungrige Truppe von einst? Nein! Auch wenn Chancen da sind, Belfodil, unser algerisches Krokodil & Co., eingenetzt wird nicht. Und ein weiteres mageres Pünktchen nach neunzig Minuten. Schlapp! 

NICHT GEBISSEN BEI DEN WÖLFEN!

GOLFSBURG vs. WERDER

20.09.17 17:29 (1:1)

Schon wieder kein Dreier. Obwohl wir in der zweiten Hälfte überirdisch sind. Jedoch fehlt uns beispielsweise ein Pizarro, der in letzter Sekunde dem Wolfsrudel nochmal den Hals durchbeißen kann. Auch wenn wir in der ersten Hälfte miserablen Fußball zeigen, ist das Unentschieden heute klar zu wenig. Was ist los, Jungs?!

AM ENDE. DER TABELLE!

WERDER vs. SCHLACKE

16.09.17 17:23 (1:2)

Wie immer gegen Schlacke sehen wir am Ende alt aus. Es ist doch wie verhext! Sieben Minuten vor dem Abpfiff schlafen wir. Ecke mit rechts weg vom Tor und zack in die Maschen. Eigentlich wollen wir uns mit einem Remis schon zufrieden geben, aber das Spiel ist eben erst aus, wenn abgepfiffen wird. Die zwei Euro fürs Phrasenschwein zahlen wir auch gerne, heute ist eh alles egal. Schnell die grün-weiß eingefärbte Batik-Bettdecke übern Kopf und Ruhe im Karton. WTF! 

ERSTE AUSBEUTE!

HERTHA vs. WERDER

10.09.17 17:19 (1:1)

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Dennoch wird der langersehnte erste Zähler eingefahren, auch wenn wir über ein heutiges Remis bei Tante Hertha nicht hinauskommen. Hingegen warten die Hauptstädter seit acht Partien gegen die Green-White-Pride auf einen Sieg. Geht doch. Delaney drückt in der 59. Spielminute die Kirsche zum verdienten Ausgleich in die Maschen. Am kommenden Weekend hält  Schlacke Einzug in unser Refugium. Den kaputten Knappen werden wir zeigen, wer an der Weser regiert. Weiter so, Boys!

EIN NICHT GANZ GEWOHNTES BILD!

WERDER vs. BAYERN

26.08.17 17:31 (0:2)

Am Ende leuchtet ein versöhnliches 0:2 von der Anzeigentafel am Weserstrand. Wir pusten durch, inhalieren ein letztes Schlückchen Haake Beck auf unseren Sitzen und sinnieren. Einerseits ein positives Zeichen, dass unsere Abwehr durchaus nicht mehr so löchrig, wie in der abgelaufenen Saison daherkommt. Auf der anderen Seite jedoch hofft das Werderherz ein jedes Mal wieder auf eine Glanzleistung gegen den FCB. Wie einst in unserer Meistersaison 2004 das 3:1 mit Klasnic, Micoud und Ailton. Träume. Schöne Träume. Aber irgendwann wird es wieder an der Zeit sein. Mit Sicherheit. Ein echtes Weserwunderherz gibt nicht auf. Werder vor, noch ein Tor!

ÄRGERLICH!

HOFFENHEIM vs. WERDER

19.08.17 17:19 (1:0)

Verpokert! Mit einer sattelfesten Abwehr hält Grün-Weiß den Punkt fest. Allerdings nur bis zur 84. Minute und das Remis ist dahin. Verdammt. Durch einen gegnerischen Glückstreffer á la Flipperautomat made in Vegas zippt die Kugel kurz vor Schluss in die Maschen. Nicht zu fassen. Somit verlassen wir das Kraichgauer Gefilde mit gesenkten Häuptern und freuen uns auf das erste Heimspiel im Wohnzimmer an der Weser. Auch wenn die Ernte gegen die Münchener wohl eher auch nicht feudal ausfllen wird. Anyway, Mund abputzen und weiter, wo die Weser einen großen Bogen macht!

ENDLICH ROLLT DIE KUGEL WIEDER!

WÜRZBURG vs. WERDER

12.08.17 22:34 (0:3 / DFB Pokal 1. Runde)

Juhu, das Warten auf den ersten offiziellen Anpfiff und die neue Spielsaison hat um Punkt 20:45 Uhr ein Ende. Endlich! Erleichterung in der trostlosen Fußballseele. Das Kribbeln kann beginnen und die Jungs in Grün-Weiß dürfen uns wieder mit exzellenter Fußballkunst überzeugen. Die Grasnarbe ist frisch gefönt, knüpfen wir einfach dort an, wo wir im Mai aufgehört haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass auch heuer wieder neue Weserwunder im Drehbuch stehen. Selbst wenn die Mannschaft unter Nouri ziemlich auf links gezogen wurde, etliche unbekannte Namen im Kader auftauchen, dürfte mit Sicherheit wieder für Spielfreude gesorgt sein. Frei nach dem Motto „Wo die Weser einen großen Bogen macht, wo das Weserstadion strahlt in neuer Pracht, wo man trägt die allerschönsten Spiele aus, da ist Werder Bremen, da sind wir zuhaus!“ Somit ist auch selbst die weite Anreise zu den Würzburger Kickers, Austragungsort heutiger Abend Offenbach, kein Problem. Im Gegenteil. Eine Horde in grün-weiß vermengter weserwunderlicher Klamotte zieht im vertrauten Tross in das von Bäumen umringte Sparda-Stadion und verwandelt umgehend das weite Rund in ein heimisches Fahnenmeer. Etwaige Statistiken zu diversen Erstrunden-Niederlagen der letzten sechs Jahre und weitere unwichtige Berichterstattungen sowie Mutmaßungen sind hingegen wie weggeblasen. Das mitgebrachte Haake-Beck in der linken und den Werderschal fest in der rechten Hand umklammert ersehnen wir den Anpfiff. Der Puls steigt und der Schiedsrichter pfeift. Schnell unterstützen wir die wohlige Atmosphäre mit ein paar Schlückchen des mitgebrachten Gerstensaftes und bewundern unsere in komplett weiß getünchten Mannen. Stumm summen wir: „Grün wie Gras und weiß wie Schnee, das ist unser SVW“... Währenddessen suchen wir nach einer Lücke der gegnerischen Abwehr. Neuzugang Augustinsson von links mit einem strammen Schuss von der Strafraumkante. Mehr und mehr übernehmen die Bremer die Initiative und legen sich den Gegner langsam aber sicher zurecht. Immer wieder Augustinsson. Bis kurz vor Schluss der ersten Hälfte weiter nichts Nennenswertes außer einer Sehenswürdigkeit unseres Tschechen Selassie, der das Leder volley aus zehn Metern auf den Kasten bringt und der Kickers-Torwart in letzter Sekunde auf der Linie pariert. Nun ja, träumen wir Zu Beginn der zweiten 45 Minuten legen unsere Jungs gleich wieder den Vorwärtsgang ein. Die lohnende Ausbeute: In der 50. Minute schlägt das Leder ein. Jawoll! Veljkovic aus rechtem Halbfeld mit einer an und für sich angedachten Flanke, die sich zur Bogenlampe entwickelt. Zack. Exakt im rechten Winkel des Würzburger Tores schlägt sie ein. Was für ein krummes Ding! Egal, wie sagt man so schön: Einmal gerade, einmal krumm. Das ist die Führung, geht doch! Mit Selbstvertrauen eine souveräne Kombination between Kainz und Kruse (KK wie einst Klose und Klasnic) und Deckel drauf. 2:0. Das Haake Beck ist unterdessen auf Ibiza-Temperatur, schmeckt trotzdem fantastisch. Kaum abgesetzt, rappelt es erneut im Netz. Der gegnerische Torwart beseitigt letzte Zweifel am Bremer Sieg und spielt einen mehr als riskanten Pass. Eggestein spitzt dazwischen und schiebt freistehend trocken ins Tor. 77. Minute, seventy seven und durch das Thema. Auch wenn im Pokal alles möglich sein sollte, heute nicht! Dies lassen wir uns nicht mehr aus der Hand nehmen. Knockout, Spielende, das wird eine lustige, lange Rückreise. Doch lang ist bekanntlicher Weise gut. In diesem Sinne: Lebenslang grün-weiß!

 

Pizarro muss gehen. Fader Beigeschmack!

WERDER INTERN

02.07.17 09:17

Der Vertrag mit unserem Liebling und Top-Goalgetter Pizarro wird nicht verlängert. Ein Trauertag im Weserwunder-Kalender wird tiefschwarz markiert. Die positiven Attribute für diesen Ausnahmekönner sind kaum in Worte zu fassen. Nicht nur, dass er unter unseren Spielern als bester Torschütze in die Analen eingeht, auch hat er den Titel als bester ausländischer Stürmer der Bundesliga inne. Dies und noch so einige andere Künststückchen wird ihm so schnell keiner nachmachen. Der einst von Jürgen L. Born in Südamerika entdeckte Top-Fußballer wird auf ewig in unseren Weserwunder-Herzen einen großen Platz einnehmen. Ein Idol der Extraklasse. Auch wenn so einige böse Zungen behaupten, dass er das "viele" Geld nicht mehr wert sein soll, warten wir einfach ab, wie viele Tore in den ersten zehn Spielen geschossen werden und ob nicht doch ein Schlitzohr vor dem Tor mehr als hilfreich gewesen wäre. Wir fragen uns, wer wenn nicht Piza, soll in der beginnenden Spielperiode die Buden eigentlich schießen? Hinzukommend ist die Art und Weise der Trennung so gar nicht Werder-Like. Ein fader Beigeschmack macht sich breit und wird auch somit immer als Untertitel unter dieser so genialen dreifachen Kooperation stehen. Schade! Die komplette Weserwunder-Fanbrigade wünscht unserem Top-Idol, der unter Umständen größten Werder-Ikone für die Zukunft alles Gute! Take care, hombre!

 

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